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Teil 5

 

 

Aus gegebenem Anlaß zitierten wir Artikel 1 und 2 unseres Grundgesetzes. Das Grundrecht auf die Unversehrtheit der Menschen ist im deutschen Grundgesetz verankert und darf nicht – einfach so – dem wildem Aktionismus der Energiewende zum Opfer fallen! Auch völlig veraltete Genehmigungspraxen entheben Stadt, Gemeinde, und Bundesland keinesfalls von ihrer Verantwortung für ihre Bürger. Sich darauf zu berufen: was man nicht hört, nicht sieht, nicht fühlt, kann daher  für den  menschlichen Organismus nicht schädlich sein, ist nun wirklich sehr schlicht gedacht!

 

Zur Verdeutlichung,  damit Sie sich vorstellen können, um was es uns geht, wenn wir über Windradhöhen, visuelle Beeinträchtigungen, Mindestabstände zu Wohnbebauungen, Lärm  und Infraschall sprechen: Unser Fernsehturm ist bis zur höchsten Spitze ca. 212 m hoch und als „Landmarke“ fast von jeder Stelle Dortmunds zu sehen. Möchten Sie in ihrer allernächsten Umgebung gleich mehrere Floriantürme auf einmal vor der Nase stehen haben, versehen mit riesigen Flügeln und die auch noch ständig rotieren sehen wollen? Rotoren drehen sich aber nun mal unablässig! Von bedrohlichen Witterungsverhältnissen und einigen anderen zeitlichen Ausnahmen abgesehen, wird man  - sofern man nicht wegzieht  – auf Jahrzehnte visuell mit den Windmühlen konfrontiert, egal, ob die Sonne scheint oder nicht,  ob man einfach nur so mal aus dem Fenster schaut, im Garten Wäsche aufhängt oder auf dem Balkon den Feierabend genießt, wobei der Körper auch noch den Infraschall zu verkraften hat.

 

Es liegen Resultate vor, dass man sich davor noch nicht mal  innerhalb seiner 4 Wände schützen kann, weil er auf die Mauern prallt, durch Wände dringt und auf den menschlichen Organis- mus trifft. Das wiederum führt in geschlossenen Räumen häufiger zu Unwohlsein, als außerhalb. Dazu sagte Dr. Joachim Feuerbacher aus Winnenden Anfang November 2012: Nicht umsonst gibt es in Schottland die Empfehlung, künftig einen Mindestabstand von 2000 m zu Wohnbebauungen einzuhalten und … plädiert dafür, dass sich Deutschland  dieser Vorgabe endlich  anschließt, die die Dänen bereits praktizieren.

 

Zufällig fanden wir dazu noch folgenden, erst 2 Monate alten Kommentar: Dass in Deutschland die geforderten 2 km Abstand abgelehnt werden, wundert nicht, weil bundesweit dann nur noch knapp 15% der derzeitig ausgewiesenen Bebauungsflächen zur Verfügung stehen würden. Und weiter sagt der Verfasser: Wenn ich jetzt mal eine Art Verschwörungstheorie aufmache, könnte man all den Leuten, die noch viel mehr Windkraftanlagen fordern und noch dichter an bewohnte Gebiete rücken wollen, unterstellen, dass sie mit dem Infraschall und den davon ausgelösten Psychosen, Krankheiten und auch Selbstmorden mit dazu beitragen wollen, die Anzahl der Menschen auf diesem Planeten in großem Umfang zu verringern.

Zitatende

Und dann erlauben wir uns noch diese Frage: wie gedenken eigentlich die „Brechtener Befürworter von „Windkraft“ mit den unweigerlich auf sie zukommenden und nicht zu Unrecht befürchteten Wertverlusten ihrer Immobilien und Grundstücke umzugehen?